LIVING WITH THE SPILL


ein Film von Ruedi Gerber, Dokumentarfilm, 52 min., USA/England 1991

Synopsis
Nach dem Unglück des Öltankers Exxon Valdez im Jahre 1989 investierte Exxon Corporation mehr als $ 1,5 Milliarden um das Ökosystem im Prinz-William-Sund vor Alaska wiederherzustellen – und natürlich die Reputation des Unternehmens. In der breiten Berichterstattung über die ökologischen Folgen und das beschädigte Ansehen des Unternehmens wurden jedoch die Schicksale der Menschen in Valdez selbst übersehen: das viele Geld von Exxon führt zu Spannungen, an denen die einst friedliche Gemeinde zerbricht. Schon ein Jahr nach der Katastrophe hat sich die Bevölkerungszahl von Valdez verdreifacht, und der normale Wochenlohn für ungelernte Arbeiter ist auf $ 1600 angestiegen. Die in die Höhe schiessenden Grundstückpreise zwingen viele der langjährigen Bewohner, ihre Häuser zu verlassen, während die Fischer für die Vermietung ihrer Schiffe bis zu $ 500’000 verlangen können. Die Lachskonservenfabrik schliesst ihre Tore, die Räuchereien bleiben leer und die verendeten Fische gammeln vor sich hin…
In LIVING WITH THE SPILL berichten die Menschen von den Auswirkungen der Katastrophe auf ihr Leben, nachdem Exxon schon längst wieder gegangen ist.

Festivals / Preise
TV-Release weltweit 1991
Visions du Réel, Nyon 1991
Qualitätsprämie des Bundesamtes für Kultur 1991

Cast & Crew
Regie: Ruedi Gerber
Produktion: Channel 4, Ruedi Gerber
Erzähler: Jean Snedegar
Musik: Rory McFarlaine, Mark Russell
Kamera: Christian P. Hoagland
Produktionsleitung: Sue Berrisford
Executive Producer: Kathy O’Neil
Associate Producer: Adam Bullmore

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